Die kleine Kapelle in Sulden ist vermutlich mit ihren 1920 m die höchstgelegene evangelische Kapelle Europas. 1900 gründete Graf von Hohenthal zu Dölkau (Halle) mit Unterstützung von Superintendent D. Paschke (Dieskau) einen Hilfsverein zum Bau dieses Gotteshauses. Der Hotelbesitzer Otto Schmidt aus Sulden stiftete damals den Baugrund und so konnte gebaut und bereits am 30. Juli 1911 eingeweiht werden. Die Gräfin von Hohenthal stiftete die Kirchenglocke, die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria stiftete eine Altarbibel. Das große Altarbild „Die Geburt des Heilands“ schuf die Malerin Elsa Weise aus Halle. Während des 1. Weltkrieges wurde die Kapelle zunächst von den Österreichern, dann von den Italienern als Munitionsmagazin missbraucht. Die ursprüngliche Glocke, die Leuchter und das Kruzifix (geschnitzt von Fidelis Reinstadler aus Sulden) wurden entwendet. Während des 2. Weltkrieges durfte in der Kapelle kein Gottesdienst gefeiert werden. Um die drohende Enteignung zu verhindern, wurde die Kapelle unter den Schutz der Evangelischen Gemeinde A.B. Meran gestellt, die sich seit der Übereignung 1957 um das Gotteshaus kümmert. Nach großen Schäden durch Schneeablagerungen im Winter 2013/14 im Dachbereich strebt die Gemeinde in naher Zukunft eine Dachsanierung an, wofür sie herzlich um Spenden wirbt.

Die Gottesdienstangebote u. die Urlauberseelsorge im Sommer (ab Sonntag Palmarum) bleiben von d. Sanierungsarbeiten unberührt.

Spendenkonto:
Südtiroler Sparkasse Meran: IBAN: IT25 R060 4558 5900 0000 0181701 BIC-Swift: CRBZIT2B020
Raiffeisenkasse Meran: IBAN: IT75 L081 3358 5920 0003 0128051 BIC-Swift: ICRAITRR3P0
Ev. Kreditgenossenschaft Kassel: IBAN: DE68 5206 0410 0007 004800 BIC-Swift: GENODEF1EK1